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UNESCO Weltkulturerbe Kloster Lorsch UNESCO Weltkulturerbe Kloster Lorsch

Nibelungenstraße 32
64653  Lorsch
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UNESCO Weltkulturerbe Kloster Lorsch

UNESCO Weltkulturerbe Kloster Lorsch
UNESCO WELTERBE KLOSTER LORSCH

An der südhessischen Bergstraße gelegen, bildet deren mildes Klima nicht nur ideale Bedingungen für den regionalen Weinbau, sondern auch für Wochenend-Trips und Tagesausflüge. Über die A 67 oder A 5, zwischen Heidelberg und Frankfurt, führt die Route von Kultur-Fans und Hobby-Historikern zwangsläufig vorbei an den Bergsträßer Weinhängen und durch das Hessischen Ried und damit direkt zum karolingischen UNESCO Weltkulturerbe Kloster Lorsch. Im frühen Mittelalter wurde hier mit einem Benediktinerkloster der Grundstein für ein Zentrum der Kultur und Bildung gelegt. Die Reliquien des Heiligen Nazarius einerseits und andererseits, dass die Abtei zum Reichskloster Karls des Großen avancierte, sorgten für dessen rasch wachsende, immense Bedeutung. Die Entwicklung einer der wichtigsten mittelalterlichen Bibliotheken und eines herausragenden Scriptoriums trug dazu bei, dass Lorsch zum Zentrum der Gelehrsamkeit und des Wissens wurde.

Eindrucksvoll zeugt heute noch die pittoreske Königshalle von dem besonderen Status der einstigen Abtei. Das reichverzierte Gebäude ist der besterhaltene karolingische Bau nördlich der Alpen und überstand die Jahrhunderte praktisch unbeschadet. Am höchsten Punkt des Klostergeländes ragt das Fragment der Kloster-Basilika auf. Von hier aus bietet sich ein Rundumblick über die ganze einstige Anlage und ein beeindruckendes Panorama über das Ried gen Osten zur ersten Hügelkette des Odenwaldes hinüber. Die Vermittlung von Wissen und neuen Erkenntnissen steht auch Jahrhunderte nach dem Niedergang der einst so bedeutenden Abtei im Zentrum des heutigen Welterbes.

Seit 2014 wurde nicht nur die Parkanlage neu gestaltet, die innerhalb der Klostermauer liegt, sondern es wurden auch neue Themengebiete der Forschung und Vermittlung erschlossen: Das „Schaudepot Zehntscheune“ bietet in seinem Obergeschoss für Anthropologen einen reichen Fundus. Im Erdgeschoss wiederum können Besucher im eigens dafür eingerichteten Seminar-Raum mittels Workshops Einblicke in die anthropologische Forschung erhalten. Vor allem aber können Gäste im eigentlichen Schaudepot Lorscher Funde aus über 200 Jahren Grabungsgeschichte bestaunen. Eine moderne, lichtgesteuerte Führung setzt die Exponate dynamisch in Szene. Licht-Projektionen erklären den baulichen Kontext zum Außengelände in einem ausgefeilten „Black-Box-Raumkonzept“.

 

Lorsch


Das „Freilichtlabor Lauresham“ fokussiert das Leben außerhalb der Klostermauern im frühen Mittelalter. Der Nachbau eines  karolingischen Herrenhofes um 800 bis 900 a.D. zeigt nicht nur die unterschiedlichsten Bereiche einer solchen Selbstversorger-Einheit wie  etwa eine Schmiede, ein Drechsler- oder Weberhaus. Vielmehr werden in Lauresham auch neue wissenschaftliche Erkenntnisse mit experimentalarchäologischen Methoden gewonnen. Außerdem finden dort zwischen März und November regelmäßig Thementage mit so gezielter wie kurzweiliger Wissensvermittlung für große und kleine Neugierige statt. Hier stehen etwa Musik, Handwerk, Kindheit oder auch die Nutztieren des Herrenhofes im Zentrum. Zusätzlich werden Vorträge und Workshops angeboten. Zugänglich und anschaulich präsentiert, ist Lauresham das ideale Ausflugsziel für Familien.

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Einen weiteren Baustein der Lorscher Vermittlungsarbeit bildet die Museumspädagogik. Nicht nur für Kinder werden hier in Workshops die mittelalterlichen Handwerkskünste wie etwa Kerzenziehen, Siegelgießen, Kalligrafie oder Knochenschnitzen nachvollziehbar gemacht. Für Erwachsene bietet sich darüber hinaus die Mittelalter-Küche oder die Einführung in die frühmittelalterliche Heilkunst an. Egal ob Kindergeburtstage, Incentives oder Firmenveranstaltungen: Hier wird ein außergewöhnliches Programm angeboten.

Aber auch sportlichere/mobilere Reisegruppen kommen in Lorsch zu einem etwas anderen Aktiv-Erlebnis. Auf einer geführten Tour mit der klostereigenen Fahrradflotte führt der Ausflug in die Welt der großen Pflanzenfresser. Das Auerrind-Projekt des Freilichtlabors Lauresham hat die Züchtung eines Phänotyps zum Ziel, der dem ausgestorbenen Auerochsen so nahe wie möglich kommen soll. Dazu werden Rinder der Rassen Watussi, Sayaguesa, oder Chianina gekreuzt, die auf Groß- oder Ganzjahresweiden stehen und der Riedlandschaft etwas von ihrem ursprünglichen Charakter zurückgeben. Die Führung bietet Einblicke in das Zuchtprojekt und in ein Ökosystem mit großen Pflanzenfressern, wie es in Mitteleuropa bis ins 17. Jahrhundert Bestand hatte.

In vielen Klöstern finden sich zwar Kräutergärten, nirgends haben sie aber so viel Bedeutung wie in Lorsch: Denn mit dem Lorscher Arzneibuch aus der Zeit Karls des Großen wurde der Grundstein für die westliche Medizin gelegt. Wegen seiner Bedeutung erhielt das Dokument 2013 den Titel UNESCO Weltdokumentenerbe. Im neuen Kräutergarten der Klosteranlage finden sich über 200 Pflanzen, die in dessen Rezepten Anwendung finden und von fachkundigen Gästeführern erklärt werden. Einer besonderen Heilpflanze des Arzneibuches wurde nahe der Anlage sogar ein ganzer Garten gewidmet, in Deutschland einziger seiner Art: der kommunale Pfingstrosen Lehr- und Schaugarten. Von April bis Juni überbieten sich hier die dekorativen „Superblüher“ in Formen, Farben und Düften, von Wildformen bis hin zu Beispielen europäischer und asiatischer Gärtnerkunst.  

In unmittelbarer Nähe liegt außerdem das Lorscher Museumszentrum. Neben seiner klostergeschichtlichen Abteilung und regelmäßig wechselnden Ausstellungen findet sich hier auch das Lorscher Tabakmuseum, in dem die über 300-jährige Geschichte der regional bedeutsamen Nutzpflanze nachvollziehbar dargestellt wird. Wenn sich das Tabakmuseum hauptsächlich mit der Zigarrenherstellung und der Rauchkultur beschäftigt, legt der weiter östlich gelegene historische Tabakschuppen Hauptaugenmerk auf den traditionellen Tabakanbau, der in der Region nach der Auflösung des Klosters zum tragenden Wirtschaftsfaktor wurde.

Nach einem reichhaltigen Kultur-Angebot bietet sich eine kulinarische Stärkung in einem der zahlreichen Cafés und Restaurants an. Fußläufig gut erreichbar im nahegelegenen Altstadtkern bieten diese alles, von der regionalen bis zur mediterranen Küche und hin zu Kaffee und  hausgemachtem Kuchen.

Möchten Sie sich nun Ihre individuelle Reise zusammenstellen? Dann finden Sie hier alle Bausteine:

Gerne beraten wir Sie hierzu im Kultur- und Tourismusamt Lorsch!

Info und Kontakt:

  • Kultur- und Tourismusamt Stadt Lorsch
  • Fon 0 62 51.59 67-501,
  • stadtfeste@lorsch.de, www.lorsch.de


Lieber ein Gruppenangebot mit verschiedenen Optionen? Dann werden Sie hier fündig:

Unser Angebot für Gruppen - „Ihr Tag in Lorsch – Ganz wie Sie wünschen!“


Buchung und Informationen:

  • Tourist-Information NibelungenLand
  • Altes Rathaus | Marktplatz 1
  • 64653 Lorsch
  • Tel.: +49 (0) 6251-175 26-0
  • info@nibelungenland.net, www.nibelungenland.net

 

 

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