Feldschlößchen – Stammhaus
01069 Dresden
Ein Stammhaus stellt sich vor
Mit der Eröffnung des „Feldschlößchen - Stammhauses“ im Jahre 1998 kehrt ein 300 jähriges Stück der Dresdner Brauereigeschichte zurück. Diese begann im Jahre 1684 mit dem Erwerb des damaligen Gartengrundstücks „Hahneberg“ durch den ehrenhaften geheimen Kriegsrat Dietrich von Bose. Ihm wurde im Januar 1689 durch einen so genannten Privilegienbrief „...zu ewigen Zeiten die Befugnis erteilt, auch eine Schänke außerhalb des Hofes auf dem dazugehörigen und an der Straße gelegenen Feld zu bauen...“. Daraufhin entwickelte sich an dieser Stelle ein Brauerei- und Brennereibetrieb.
Einen entscheidenden Auftrieb in der Entwicklung der Brauerei war die Übernahme der damals kleinen Brauerei durch den aus Bayern stammenden Leonhard Meisl. Am 07. Juli 1858 erfolgte die Gründung der „Aktienbrauerei zum Feldschlößchen“. Zwischen 1914 und 1938 führten Krieg und Inflation zu einer starken Konzentration und Zusammenschlüssen in der Brauindustrie. Im Februar 1945 werden große Teile der Brauerei und Mälzerei sowie Flaschenkeller vollständig zerstört. Mit der Produktion konnte bereits Ende 1945 wieder begonnen und diese systematisch in Qualität und Absatzmenge gesteigert werden. In den 60er Jahren erfolgte der Zusammenschluss einzelner Brauereien und die Bildung Volkseigener Betriebe (VEB).
Nach der Wende wurde aus dem Stammbetrieb des damaligen Getränkekombinates Dresden die Sächsische Brau-Union AG (SBU) in welche 1991 die gesamte Produktion der Feldschlößchen- Brauerei von dem damaligen Standort Hahnebergstraße verlegt wurde. 1995 erfolgte deren Umbenennung in Feldschlößchen Aktiengesellschaft, Dresden. Das „Feldschlößchen - Stammhaus“ bietet den Gästen von heute vor allem die gute „gutbürgerliche Küche“. Tagungsmöglichkeiten von 20 bis 180 Personen werden durch die Säle „Dresden“ und „Hamburg“ geboten.
Besonders für Veranstaltungen im kleineren Rahmen bis zu 25 Personen bietet das „Braumeisterzimmer“ Gelegenheit zum Feiern, Tagen und Schlemmen. Die „Steigerstube“ vermittelt dem Gast einen Hauch von erzgebirgischer Gemütlichkeit. Bis zu 60 Personen werden hier bewirtet. Das „Alte Brauhaus“ mit seiner Galerie lässt das Herz, eines jeden Freundes des Bieres, höher schlagen. 120 Sitzplätze im Erdgeschoss und je 100 Plätze auf der Galerie bieten den Gästen Platz und Gelegenheit im Brauhaus-Flair zu verweilen.
Im Turm des „Feldschlößchen-Stammhauses“ befindet sich ein hausspezifisches Biermuseum. Anschließend lädt die „Hopfendarre“ zur gemütlichen Plauderei nach umfangreicher Studie ein.
Parkplätze sind für die Gäste reichlich vorhanden. Es bietet sich die Möglichkeit vor dem Haus oder die Nutzung der Tiefgarage, welche über die Hahnebergstraße zu erreichen ist.
Entfernung Hauptbahnhof ca. 5 Minuten
Mit den Straßenbahn Linien: 7, 10
Mit den Buslinien: 62
Information

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