Industriemuseum Chemnitz
09112 Chemnitz
Herzlich Willkommen!
Sachsen, speziell die Regionen Chemnitz, Erzgebirge und Vogtland gehören seit Jahrhunderten zu den wichtigen deutschen Industriezentren. Viele technische und industrielle Entwicklungen von weltweiter Bedeutung hatten und haben hier ihren Ursprung.
Eindrucksvoll vermittelt das Industriemuseum Chemnitz in der denkmalgeschützten Fabrikhalle mit der markanten Bogenfassade wie sich die sächsische Industrie innerhalb von drei Jahrhunderten entwickelte. Ausgewählte Exponate geben einen Überblick über bedeutende Branchen der sächsischen Wirtschaft, zeugen vom sächsischen Erfinder- und Unternehmergeist und spiegeln den Zeitgeschmack wider.
Besonderes Anliegen des Museums ist die funktionsfähige Restaurierung der Maschinen und deren Vorführung durch sachkundiges Personal. Mehrmals täglich erleben die Gäste Maschinen aus verschiedenen Zeitepochen in Vorführung, darunter eine Transmissionswerkstatt und Textilmaschinen aus dem frühen 20. Jahrhundert, aber auch Roboter und CNC-gesteuerte Maschinen aus dem 21. Jahrhundert. Zu den Highlights gehört die Dampfmaschine von 1896, die mehrmals im Jahr in Funktion erlebbar ist.
Sonderausstellungen und Präsentationen im I. Quartal 2026
Telefongeschichten: 100 Jahre Wählvermittlung in Chemnitz
bis 25.02.2026
Im Mittelpunkt der Kabinettausstellung steht die Entwicklung der Telefonvermittlung in Chemnitz, von den frühen Zeiten, als das „Fräulein vom Amt“ vermittelte bis zur Einführung der Selbstwahl, begleitet von historischen Telefonapparaten aus zwei Jahrhunderten. Die Ausstellung entstand in Kooperation mit der Arbeitsgruppe Telekommunikation des Fördervereins Industriemuseum Chemnitz e. V.
Der ungesehene Designklassiker
bis 15.03.2026
Die Ausstellung „Der ungesehene Designklassiker“ beleuchtet Gestaltung, Herstellung und Nutzungsgeschichten eines beliebten Stuhlklassikers, dem DDR-Küchenstuhl EW 1192, und zeigt, wie persönliche Erfahrungen der Besitzerinnen und Besitzer neue Zukunftsperspektiven eröffnen. Nach ihrer Premiere in Rabenau ist die Schau der Kuratoren Martha und Jacob Strobel bis 15. März im Industriemuseum Chemnitz zu sehen.
fit. Eine sächsische Erfolgsgeschichte
bis 12.04.2026
Fast alle kennen sie: die ikonische Spülmittelflasche der Marke „fit“ in Form des Roten Turmes, eines Wahrzeichens der Stadt Chemnitz. Die Ausstellung zeigt die Entwicklung der Marke „fit“ von ihren Anfängen 1954 bis zum modernen mittelständischen Unternehmen und beleuchtet dabei sowohl das Erscheinungsbildes, das insbesondere durch den Gebrauchsgrafiker Horst Geil geprägt wurde, als auch Innovationen in Laborarbeit und Produktentwicklung. Die Schau bietet einen kompakten Einblick in die Verbindung von Tradition und Fortschritt, die die Marke bis heute kennzeichnet.
Information
Laufmaschen
06.02.2026 – 10.05.2026
Ausgehend von der Metapher der „Laufmasche“ untersucht die Ausstellung künstlerisch Materialität, Produktionsbedingungen, Fehler, Geschlechterrollen und gesellschaftliche Transformationsprozesse und stellt Bezüge zur Industrie- und Sozialgeschichte der Region her. Nach ihrer Präsentation im Museum Gunzenhauser sind die vielfältigen künstlerischen Beiträge ab Februar 2026 im Industriemuseum Chemnitz zu sehen. Die Schau ist ein Projekt der Hochschule für Bildende Künste Dresden anlässlich der Europäischen Kulturhauptstadt Chemnitz 2025 in Kooperation mit der Technischen Universität Chemnitz.
„Made in Germany“ - Industrie und Zwangsarbeit im Nationalsozialismus
20.03.2026 – 11.04.2027
Die Kabinettausstellung rückt die Geschichte des Labels „Made in Germany“ in den Fokus. Originalobjekte aus der NS-Zwangsarbeitswirtschaft und Fotografien dieser Objekte von Tomasz Lewandowski machen die Verflechtung von industrieller Produktion, Ausbeutung und wirtschaftlichem Erfolg sichtbar. Die Schau verbindet historische Aufarbeitung mit einem Blick auf heutige globale Produktionsbedingungen und regt zum Nachdenken über Verantwortung und Erinnerung an.
ANGEBOTE UND LEISTUNGEN
Informationen für Reiseunternehmen:
Produkte
- ständige Ausstellungen zur Industriekultur Sachsens aus drei Jahrhunderten
- Textilstraße - ständige Spezialausstellung zur Entwicklung der Textilindustrie in Sachsen und zum textilen Produktionsprozess
- wechselnde Sonderausstellungen zu speziellen Themen
Ständige Leistungen
- individuelle Ausstellungsbesichtigungen
- mehrmals täglich stattfindende Maschinenvorführungen
- Angebot interaktiver Stationen und multimedialer Angebote in den Ausstellungen
Zusätzliche Leistungen auf Anmeldung
- Führungen durch die Ausstellungen (ca. 1 Std.)
- Vorführung der Dampfmaschine unter Frischdampf
- Lehrplanorientierte Bildungs- und Vermittlungsangebote für Schülergruppen (ca. 2 - 3 Std.)
- Vermietung von Räumen
PREISE UND KONDITIONEN
Ausstellungsbesichtigung
Preis pro Person (bis 10 Personen) 9,00 € | ermäßigt 7,00 €
Preis pro Person (ab 10 Personen) 7,00 €
(abweichende Preise bei Sonderausstellungen)
Zusätzliche Leistungen auf Voranmeldung
Führungen durch die Ausstellungen zu verschiedenen Themen:
Preis pro Gruppe bis 25 Teilnehmende:
- in deutscher Sprache: 65,00 € | ermäßigt: 35,00 €
- fremdsprachig: 80,00 € | ermäßigt 50,00 €
Projektangebote für Schülergruppen
- Preis pro Teilnehmenden: 7,00 €
Ein Begleiter von Studenten- und Reisegruppen zuzüglich Busfahrer und Dolmetscher haben freien Eintritt.
Stornobedingungen
Bei nicht schriftlich abgesagten Angeboten bis 3 Werktage vor Durchführung werden 50 % und später 80 % der Gebühren fällig.
ÖFFNUNGSZEITEN
Dienstag – Freitag 9-17 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertag 10-17 Uhr
24., 25., 31. Dezember, 1. Januar geschlossen
MUSEUMSCAFÉ SUPPENMAXE
Öffnungszeiten: Dienstag – Samstag: 11:30 – 15:30 Uhr und auf Anfrage
Platzkapazität: ca. 35 bis 40 zzgl. Terrasse
Kontakt: Tel. +49 (0) 3 71 – 235 587 38 | E-Mail: info@suppenmaxe-chemnitz.de
ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN FÜR BUSFAHRER
Anfahrt
Das Museum befindet sich westlich des Chemnitzer Stadtzentrums an der Zwickauer Straße, Kappler Drehe und ist erreichbar über A 4 (Abfahrt Chemnitz-Mitte) über Leipziger Straße (B 95), A 72 (Abfahrt Chemnitz-Süd) über Neefestraße (B 173) Richtung Zentrum/Zwickauer Straße.
Parken
Im Außengelände des Museums befindet sich ein rund 1.000 qm großer Parkplatz, der auch über Stellflächen für Reisebusse verfügt. Das Parken während der Öffnungszeit des Museums ist kostenfrei.

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